Die Frist für die Einreichung der Grundsteuererklärung ist am 31. Januar 2022 abgelaufen. Eine Fristverlängerung hat es nicht gegeben. Immobilienbesitzer, die den Termin versäumt haben, erhalten in den nächsten Tagen ein eindrückliches Erinnerungsschreiben. Gleichzeitig wächst der Widerstand gegen die neue Grundsteuer kontinuierlich. Experten erwarten eine Klagewelle von bis zu 1,5 Millionen Einsprüchen.

Wohnsiedlung aus der Luft betrachtet

Aktuell gehen nach Angaben der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) bei den Finanzämtern täglich 50 bis 70 Einsprüche ein. Dies auch deshalb, weil Experten unterschiedlichster Couleur im Vorfeld ausdrücklich dazu geraten hatten, gegen die nun von den Finanzämtern verschickten ersten zwei Briefe Widerspruch einzulegen.  Dabei handelt es sich noch nicht um den finalen Grundsteuerbescheid.