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Beschreibung

Auf Erbpachtgrundstück mit wunderbarem Garten: Charmantes Mehrparteienhaus, modernisiert, mit zwei Garagen und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Es ist die Zeit der Gänseblümchen. Jetzt, da noch kein Rasenmäher aus dem Winterschlaf geholt wurde, verwandeln sie die große Wiese in einen weiß-gesprenkelten, flauschigen Teppich. Keck recken sie ihre Köpfe den wärmenden Sonnenstrahlen entgegen und freuen sich mit den gelben Osterglocken im Blumenbeet am Haus über ihr prächtiges Dasein. Roter Klatschmohn und violette Krokusse steuern ihren Teil zum postkartentauglichen Ambiente dieses Gartens bei.

Der großzügige, wunderbare Garten ist eines der besonderen Qualitätsmerkmale, die das Dreiparteienhaus im Steinhofweg 67 auszeichnet, das wir Ihnen hier präsentieren dürfen. Das Haus mit den drei Wohnungen im Erd-, Ober- und Dachgeschoss ist als Doppelhaushälfte konzipiert und steht auf einem Erbpachtgrundstück der Stiftung Schönau mit 30 Jahren Restlaufzeit des Pachtvertrags aus dem Jahre 1955.

Das 629 m² große Grundstück liegt im beliebten Süden von Heidelberg-Pfaffengrund in geradezu idyllischer Lage. Die Gartenfläche beträgt rund 380 m² und hinter diesem Refugium verläuft noch ein Fuß- und Radweg. Daran wiederum grenzen ausschließlich Bäume und Felder.

Der äußere, gepflegte und modern anmutende Eindruck des Gebäudes täuscht nicht: Obwohl aus dem Baujahr 1957 stammend wurde die Immobilie konsequent und fortlaufend modernisiert, so dass sich die 231 m² Wohnfläche in einem sehr guten Zustand befinden. Das Mehrfamilienhaus bietet sich für unterschiedlichste Nutzungen an: Beispielsweise als Mehrgenerationenhaus oder für die Eigennutzung als Familie bei gleichzeitiger Vermietung.

Alle drei Wohneinheiten sind mit einer Loggia oder Dachterrasse ausgestattet, die jeweils einen herrlichen Blick in den großen Garten und die angrenzende, unverbaute Natur garantieren. Die Wohnungen im Erdgeschoss und in der 1. Etage sind grundrissgleich und verfügen über jeweils knapp 82 m² Wohnfläche, die sich auf 3 Zimmer verteilen. Sie sind bezugsfrei. Die Wohneinheit im Dachgeschoss ist vermietet und zählt offiziell, also nach Wohnflächenberechnungsverordnung ca. 67 m². Die Flächen beiderseits des Dachspitzboden sind jedoch ausgebaut und steuern ca. 25 m² Nutzfläche bei, die von den Mietern als Schlaf- und Arbeitszimmer genutzt werden. Das Haus ist voll unterkellert und hält eine eigene Waschküche bereit.

Aber bleiben wir noch kurz draußen, diesmal an der Vorderfront des Hauses: Hier sorgt ein kleiner Vorgarten für eine einladende Optik und nebenan lassen zwei Garagen (ca. 30 m² Nutzfläche) mit elektrischen Rolltoren plus zwei davor liegende Stellplätze alle Parkplatzsorgen augenblicklich zu Makulatur werden. Über das leicht futuristisch anmutende, anthrazitgraue Dach mit dem scharfen Knick, das auf zwei Eingangstüren mit großen Glaseinsätzen ruht, die den Zwischenraum zwischen Hauswand und Garagen füllen, wird gleich noch zu reden sein.

Betreten wir nun durch die linke der beiden Eingangstüren das Anwesen – die weiße Tür direkt geradeaus lassen wir erst einmal außer Acht, folgen den ersten Treppenhausstufen hoch nach links und widmen uns zunächst der Erdgeschosswohnung. Der Flur (5,5 m²) ist freundlich-hell gefliest und setzt sich in dieser Optik bis in die Küche fort. Im Bad auf der linken Seite wurden stattdessen neue, großformatige Fliesen mit hellen, sandfarbenen Wandabsetzungen verwendet. Sie erzeugen ein adäquates Umfeld für die gläserne bodenebene Dusche. Das Bad misst etwa 5 m², wirkt aber im Tageslichteinfall durch das große Fenster recht geräumig. Auch die angrenzende Küche ist mit einem großen Fenster ausgestattet. Die 9 m² erlauben eine praktische, zeilenförmige Möblierung mit Ober- und Unterschränken – so wie sie bereits ganz neu eingebaut wurde. Gegebenenfalls können Sie Kapazitäten ergänzen, wenn Sie den Ecktisch nicht benötigen.

Zimmer 3 schließt sich mit 16 m² an die Küche an und hält je nach Anzahl der Bewohner variable Nutzungsoptionen vor: Verwandeln Sie den Raum in ein geräumiges Kinderzimmer oder in ein komfortables Home Office, nutzen Sie ihn als Hobbyraum oder Gästezimmer. Auf der gegenüberliegenden Seite – und damit zur Hinterfront des Hauses – liegen Zimmer 1 mit 26 m² und Zimmer 2 mit 16 m². Zimmer 1 dient traditionell als Wohnzimmer und kann ganz nach Ihren Vorstellungen eingerichtet werden. Die Voraussetzungen sind mit drei nutzbaren Stellwänden und der stets präsenten Aussicht auf den herrlichen Garten optimal. Wobei, es gibt eine Einschränkung: Die rechte Längswand sollten Sie tunlichst nicht komplett „vollstellen“, an ihrem Ende führt nämlich noch eine Balkontür auf die Loggia (7 m²), die Zimmer 2 direkt vorgelagert ist. Ansonsten können Sie hier Ihren ganz persönlichen Wohnstil realisieren. Ganz gleich, ob der eher heimelig-gemütlich, modern-puristisch oder nordisch-hell geprägt ist.

Zimmer 2, traditionell als Elternschlafzimmer genutzt, bringt nicht nur die erwähnte Loggia mit – von ihr führt zudem eine kleine Treppe direkt in den Garten. So können Sie im Sommer morgens den neuen Tag direkt mit dem tiefen Einatmen würzig-duftender Luft beginnen und gelegentlich eine nackte Zehe in den frischen Tau des Grases tauchen. Mit Sicherheit macht das sofort gute Laune.

Die Wohnung im Obergeschoss ist, wie erwähnt, grundrissgleich, muss aber logischerweise auf den direkten Zugang zum Garten verzichten. Nicht aber auf die Loggia mit Gartenblick. Küche und Bad sind nicht ganz so modern wie im Erdgeschoss, aber einwandfrei nutzbar. Zudem sind die drei Zimmer im Unterschied zum Erdgeschoss - wo Sie Laminat vorfinden - hier oben mit Schiffbodenparkett ausgestattet.

Aber bleiben wir noch kurz im Erdgeschoss – und lösen wir das Rätsel um die erwähnte weiße Tür und das ebenfalls erwähnte anthrazitgraue Dach, das von außen zu sehen ist: Es ist ein geräumiger Wintergarten, der den Raum zwischen Haus und Garagen füllt. Im hinteren Teil wurde zudem ein Bereich mit Waschbecken und Dusche separiert, der über die Wintergartenfläche zugänglich ist. Eine superpraktische Angelegenheit, um sich im Sommer abzukühlen oder zu erfrischen.

Sehen wir uns noch kurz das Dachgeschoss an, das voll ausgebaut ist, infolge des offenen Grundrisses und der Dachschrägen aber (offiziell) nur zwei Zimmer hat. Zur Vorderseite liegt Zimmer 2 mit 14 m², den Rest belegt Zimmer 1 mit etwas über 30 m².
Große Fenster und üppige Verglasungen sorgen hier in Kombination mit den strahlend weißen Wänden und den geschmackvoll betonten Sichtbalken in cognacfarbener Beize für ein gleichsam luftiges Ambiente, das eine ganz eigene Heiterkeit ausstrahlt. Dazu passen die quadratischen, terracottafarbenen Bodenfliesen wie das sprichwörtliche Tüpfelchen auf das „i“.

„Heiter“ ist auch genau das Attribut, das beim Betreten des Bades (4 m²) in den Sinn kommt: Weiße, großformatige Fliesen, eine gläserne Dusche und ein „himmelblauer“ Boden machen Lust auf den neuen Tag. Die sich anschließende Küche ist ein kleines Meisterwerk in optimaler Ausnutzung des vorhandenen Platzes (7 m²) bei gleichzeitig höchst funktionaler Ausrichtung der Bereiche Vorratshaltung, Vorbereiten, Kochen und Spülen. Die farbharmonische Kombination aus hellen Fronten und buchefarbener Arbeitsplatte atmet Gemütlichkeit und Wohlbefinden.

Die Flächen direkt unter dem spitz zulaufenden Dach gelten laut Wohnflächenverordnung zwar nicht als vollwertige Wohnfläche, die jetzigen Mieter nutzen die jeweils ca. 12 m² an beiden Seiten gleichwohl zum Schlafen und Arbeiten. Der Entspannung und kurzweiligen Muße dient die ca. 6 m² große Dachterrasse, von der aus der Blick bis an den Horizont reicht.

Wagen wir noch schnell einen Sprung von ganz oben nach ganz unten – und schauen uns das Kellergeschoss an: In Summe stehen hier 81 m² Nutzfläche zur Verfügung, von denen die gemeinsame Waschküche rund 9 m² beansprucht. Das Restkontingent verteilt sich auf vier Keller: Keller 1 misst (samt Heizung) 26 m², Keller 2 kommt auf 20 m², Keller 3 ist mit 5 m² der kleinste, während Keller 4 wiederum 16 m² vorhält. Alle Räume können zur Vorratshaltung und/oder für die Aufbewahrung von nur saisonal benötigten Dingen genutzt werden. Ein Rasenmäher muss hier allerdings nicht geparkt werden. Dafür gibt es draußen im Garten einen kleinen dunkelgrünen Schuppen, der auch dem Grill Unterschlupf gewährt.

Wenn die mannshohen Sträucher, Gebüsche und sie überragenden Gehölze mit ihrem zart-grünen Flaum vollends ausgetrieben haben, wird es hier so richtig sommer-kuschelig. Und auch der knorrige, betagte Baum hat eine wertvolle Aufgabe: er kann Schatten spenden, denn schließlich sind wir hier auf der Südseite mit maximalen Sonnenscheinstunden.

Wenn die Grillsaison wieder eröffnet wird, ist unsere grüne Oase perfekt. Denn auf dem gepflasterten, fast quadratischen Areal unweit des Hauses kann ein großer Gas- oder ein Strom betriebener Grill aufgestellt werden. Die Gänseblümchen sind dann vermutlich schon abgemäht – aber sie kommen von ganz allein immer wieder. Garantiert.

Wenn Sie Interesse an diesem Erbpachtgrundstück mit dem charmanten Mehrfamilienhaus und dem bezaubernden Garten im Steinhofweg 67 in Heidelberg-Pfaffengrund haben, dann kontaktieren Sie uns doch bitte zeitnah. Gerne zeigen wir es Ihnen in natura – mit Gänseblümchen.

Objektdaten

Objektnummer 2024-cb-01-0635
Objektart Haus
PLZ 69123
Ort Heidelberg
Baujahr 1957
Verfügbar ab sofort
Stellplätze 4
Haustiere erlaubt Ja
Unterkellert Ja

Preise

Status reserviert

Flächen

Zimmer 8
Wohnfläche 231 m²
Nutzfläche 136 m²
Grundstücksfläche 629 m²

Ausstattung

Befeuerung Gas
Gartennutzung Ja

Energieausweis

Endenergiebedarf 113.50
Werteklasse D
Gültig bis 22.01.2030
Lage

Lage des Objekts
69123 Heidelberg

Die Geschichte des Stadtteils Pfaffengrund beginnt um 1920. Auf ehemaligem Ackerland entstehen im Westen von Heidelberg neue Wohnhäuser, um der damaligen Wohnungsnot zu begegnen. Von etwa 360 Hektar sind gut 60% bebaut. Den Rest prägen Grünanlagen, private Kleingärten und landwirtschaftliche Flächen.

Genau das trägt zur schönen Wohnqualität in diesem Stadtteil bei. Die Häuser im Süden mit ihren großzügigen Gärten sind am beliebtesten. und genau dort befindet sich das 3-Parteien-Haus, welches auf einem Erbbaugrundstück der Stiftung Schönau errichtet ist.

Im Norden hingegen befindet sich das größte Gewerbegebiet Heidelbergs mit rund 170 angesiedelten Unternehmen, u.a. sind dort Henkel und ABB vertreten.

Für seine etwa 7.500 Einwohner hält der Pfaffengrund außerdem eine gute Infrastruktur bereit.
Netto und Kaufland Supermarkt, Dehner Gartencenter, Bäckereien, Tankstelle, Fitnessstudios, Apotheken, Ärzte etc. sind vorhanden und gut zu erreichen. Viele weitere Geschäfte finden sich in der angrenzenden Heidelberger Bahnstadt oder in Eppelheim.

Doch vor Ort kommt auch das Feiern nicht zu kurz: im April findet das Frühlingsfest mit Sommertagszug statt. Im Juni folgt das Brunnenfest und im September gibt es ein Siedlerfest.
Dazwischen laden die ortsansässigen Gastronomen zu geselligen und genussreichen Stunden ein.

Für die Jugend gibt es u.a. zwei Grundschulen und vier Kindergärten/Kindertagesstätten. Für die Senioren stehen zwei Senioreneinrichtungen zur Verfügung.

Auch die Verkehrsanbindung lässt keine Wünsche offen: Über den S-Bahnhof Pfaffengrund/Wieblingen (ca. 2,4 km entfernt), die Straßenbahnhaltestelle „Marktstraße“ (1 km) oder die Bushaltestelle „Steinhofweg“ in nur 190 m Entfernung starten Sie Ihren Fahrtweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Über die Autobahnen A5 und A656 gelangen Sie mit dem PKW schnell und bequem nach Heidelberg, Mannheim oder an weiter entfernte Ziele.


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Ansprechpartner

Christine Bauer
Telefon: +49(6221) 783307

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