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Beschreibung

Der erste Abschnitt der Schröderstraße in Heidelberg-Neuenheim ist ein historischer Schatz. Man muss kein ausgewiesener Architekturfan sein, um hier mit stets in den Nacken gelegtem Kopf eine Fassadenpracht zu bestaunen, wie sie heute und in Zukunft niemals wieder gebaut werden wird. Hier demonstrierte das in der Gründerzeit zu erklecklichem Reichtum gelangte Bürgertum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert mit repräsentativen Häusern sein neu gewonnenes Wohlstands-Selbstbewusstsein. Die Fassaden der Häuser in der Schröderstraße scheinen zudem direkt einem Lehrbuch über den Historismus entlehnt: Jenem Stilpluralismus, der sich leichtfüßig über alle Konventionen hinwegsetzte und diverse Stilmittel längst vergangener Jahrhunderte zu wunderschönen, neuen Arrangements zusammenfügte.

Das Haus Nr. 7 fügt sich harmonisch in diese Riege kultureller Kostbarkeiten ein, auch wenn es mit seinem mattroten Anstrich und den sandfarbenen Absetzungen an den Fenstern, dem Türbogen und dem optisch dominanten Hauptbalkon mit kunstvoll gemauerter Brüstung, ein wenig aus der Phalanx hervorsticht. Das tatsächlich Besondere an diesem beeindruckenden Gebäude ist jedoch, dass Sie es schon bald Ihr Eigen nennen können: Wir freuen uns sehr, Ihnen dieses 4-Familienhaus in Heidelberger Bestlage als renditestarke Kapitalanlage vorstellen zu können. Das Haus in der Schröderstr. 7 in Neuenheim gehört zu jenen raren Angeboten in einem sehr begehrten Umfeld, die nur sporadisch am Markt verfügbar sind.

Lösen wir uns von der ebenso kunstvollen wie kreativen Fassade mit den dezenten Jugendstil-Elementen und widmen uns zunächst ein paar ganz sachlichen Fakten: Das 4-Familienhaus stammt aus dem Jahr 1903 und ist voll vermietet. Das Gebäude verfügt über eine Wohnfläche von insgesamt 467 m², die sich auf Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss sowie das Dachgeschoss verteilen. Die Grundstücksgröße beträgt 229 m². Ursprünglich wurde die Immobilie als Doppelhaus geplant und gebaut, die Nr. 7 liegt auf der rechten Seite. Das Haus steht als kulturell bedeutsames Gebäude unter Denkmalschutz. Für Sie als Kapitalanleger bedeutet dies, dass Sie sämtliche Modernisierungsarbeiten, die Sie eventuell vornehmen lassen möchten, vollständig von der Steuer absetzen können. Zusätzlich übrigens zu der regulären AfA für Anlage-Immobilien, die in diesem Fall bei jährlich 2,5 Prozent liegt.

Für eine erste Kalkulation, hier die Mieteinnahmen (Kaltmiete), die aktuell erzielt werden und nicht den aktuellen Vergleichsmieten entsprechen:

Netto-Miete Erdgeschoss (114 m²): 892,70 Euro
Netto-Miete 1. Obergeschoss (126 m²): 1.098,00 Euro
Netto-Miete 2. Obergeschoss (126 m²): 913,70 Euro
Netto-Miete Dachgeschoss (106 m²): 743,81 Euro

Aus der kurzen Auflistung ergibt sich bereits, dass alle Wohnungen sehr großzügig geschnitten sind und jeweils über 100 m² vorhalten. Auch dieser Umstand hat seinen Grund in dem seinerzeitigen Bestreben bürgerlicher Bauherren, allein durch Platz Repräsentanz zu realisieren. Schauen wir uns daher die Grundrisse kurz etwas genauer an.

Alle Wohnungen haben vier Zimmer und sind qua Grundriss in Form eines spiegelverkehrten, großen „L“ angeordnet. Den kurzen Schenkel bilden dabei die zwei Zimmer, die zur Vorderfront des Hauses hinausgehen. Im Erdgeschoss messen sie 27,61 m² und 11,65 m² – und eignen sich daher hervorragend für die Einrichtung eines großzügigen Wohnbereichs mit angeschlossenem Esszimmer. Sowohl vom Wohnzimmer als auch über den separaten Flur wird das dritte Zimmer erreicht, das 23,06 m² zählt. Die Nutzungsmöglichkeiten sind hier optional und hängen nicht zuletzt von der Anzahl der Bewohner, respektive der Art der beruflichen Tätigkeit ab. Ein Kinderzimmer ist ebenso denkbar wie ein geräumiges, weil häufig genutztes Home Office.

Zimmer drei gegenüber liegt die Küche, die mit ca. 11 m² durchaus respektable Maße vorzuweisen hat. Neben der üblichen Möblierung in Zeilenform mit Ober- und Unterschränken verbleibt noch etwas Platz für einen kleinen Frühstückstisch. Praktisch: Die kleine, feine Speisekammer nebenan – ebenfalls ein Tribut an die Zeit, als im Haus noch Vorrat gehalten wurde, weil der Supermarkt mit 15-stündiger Öffnungszeit noch nicht erfunden war. Das Gäste-WC mit Fenster zum Hof erhebt hingegen weder historische und cineastische Bedeutsamkeit, sondern ist einfach komfortabel.

Den langen Schenkel des „L“ bilden das sich an das dritte Zimmer anschließende Bad mit 6,21 m² und das folgende letzte Zimmer mit 23,06 m² – mit gleich zwei Fenstern zum großzügigen Innenhof, der sich aus der baugleichen Ausführung des Nebengebäudes, eben aus der Konzeption als Doppelhaus, ergibt. Dem Bad vorgelagert ist ein kleiner Balkon (5,38 m²), der für sich schon Qualitäten als hübsche Freiluft-Oase hat. Von ihm führt gleichwohl noch eine kleine Treppe in den Innenhof, der derzeit exklusiv für die Bewohner des Erdgeschosses reserviert ist.

Der Grundriss der Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss sowie im Dachgeschoss ist weitgehend mit der Erdgeschossaufteilung identisch – mit Ausnahme der Tatsache, dass das zweite Zimmer zur Frontseite des Hauses größer ist (19,45 m²), da in den oberen Etagen der Platz für den Hauseingang nicht ausgespart bleiben musste. Und natürlich punkten die beiden oberen Geschosse mit einem zweiten Balkon zur Straßenseite: Im ersten Geschoss mit der bereits erwähnten, figürlich gemauerten Brüstung, im zweiten Geschoss mit einer kunstvollen, schwarzen Schmiedeeisen-Einfassung.

Die Wohnungen im Erdgeschoss, im 1. und 2. Obergeschoss dürfen als gepflegt bezeichnet werden, wenngleich dies nicht zwangsläufig einschließt, dass sie modernen Standards entsprechen. Die Bäder verströmen das Flair der 80/90er Jahre, die Holzböden haben ebenso ihrem eigenen Charme wie die doppelt verglasten Holzfenster. Bei der Dachgeschosswohnung kann im Zuge eines zukünftigen Mieterwechsels sicherlich über eine Renovierung nachgedacht werden.

Beheizt werden die Wohnungen über Gas-Zentralheizungen. Bedeutet, dass die Mieter die Heizkosten direkt mit dem Versorger abrechnen.

Zu jeder Wohnung gehört ein Kellerabteil. Darüber hinaus gibt es einen Fahrradkeller.
Die Schröderstraße in Neuenheim zählt zu den begehrtesten Wohnlagen in Heidelberg. Der historische Baubestand mit seinen hohen Decken, den imposanten Fassaden und den zumeist großzügig geschnittenen Wohnungen ist ein sicherer Garant für eine durchgehende Vermietung. Mit der Schröderstr. 7 bieten wir Ihnen die seltene Möglichkeit, eine dieser denkmalgeschützten Immobilien als sichere Kapitalanlage zu erwerben. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie sich für dieses lukrative Angebot interessieren.

Objektdaten

Objektnummer 2023-ng-08-0600
Objektart Haus
PLZ 69120
Ort Heidelberg
Baujahr 1903
Unterkellert Ja

Preise

Status Verkauft

Flächen

Zimmer 18
Wohnfläche 467 m²
Grundstücksfläche 229 m²

Ausstattung

Heizungsart Etage
Befeuerung Gas

Energieausweis

Lage

Lage des Objekts
69120 Heidelberg

Neuenheim ist der erste Stadtteil Heidelbergs, der 1891 aus der Eingemeindung eines eigenständigen Dorfes entstanden ist. Der Stadtteil wird von knapp 13.000 Menschen bewohnt, umfasst etwa 570 Hektar, wovon ca. 41 Prozent bebaut sind. 765 wird das ehemalige Bauern-, Fischer- und Winzerdorf Neuenheim erstmals im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.

Heute gilt Neuenheim als beliebtester und begehrtester Stadtteil Heidelbergs. Die Mischung aus städtischem Flair, innerörtlicher Idylle und der Noblesse eines Villenstandortes verleiht Neuenheim seinen besonderen Charakter. Das Neckarvorland, das Philosophengärtchen sowie der einzigartige Südhang des Heiligenbergs mit dem aussichtsreichen Philosophenweg tragen zum hohen Erholungswert Neuenheims bei.

Das zu verkaufende Anwesen liegt in zentraler Lage Neuenheims, mit kürzesten Wegen zu Neckar, Kindergärten, Schulen, Ärzten, Banken, Geschäften des täglichen Lebens, den Unikliniken sowie dem DKFZ.

In welch bevorzugter Situation man sich als Heidelberger, insbesondere in Heidelberg-Neuenheim bezüglich Ärzten und Banken befindet, wissen vor allem Leute zu schätzen, die entweder davor oder danach woanders gelebt haben.

Sie lieben es, in der Stadt zu wohnen, alle kulturellen Angebote zu Fuß erreichen zu können, samstagmorgens über den Neuenheimer Markt zu schlendern, zum Frühstück schnell ein paar Brötchen zu besorgen oder im nahegelegenen Café schnell einen Kaffee zu trinken und
abends einen Bummel durch die Innenstadt zu machen? Sie möchten gleich vorm Haus losjoggen, sich auf der Neckarwiese sonnen und mit Freunden Federball spielen? Dann können Sie all das mit diesem Anwesen vereinen. Es liegt in einer der bevorzugtesten Lagen Heidelbergs, nur wenige Gehminuten vom Brückenkopf in Neuenheim entfernt.


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